Michigansee,
Illinois – 04. Juli 1998 – 23:55 Uhr
„Sagen
wir.. ich habe das Familiengeschäft übernommen!“
Villano
hörte die Stimme seines Bruders in seinen eigenen Ohren widerhallen
und es brauchte einen Moment, bis er realisierte, was er damit
meinte. Das konnte nicht sein. „Angelo... sag mir nicht.. sag mir
nicht...“ Doch Angelo war schon im Bad verschwunden und hatte ihn
einfach stehen lassen. Villano musste sich irren. Sein Bruder war
schon immer etwas anders gewesen und spielte gern mit den Feuer, doch
er würde doch nicht so etwas wie einen Mord begehen! Und dann schon
gar nicht am eigenen Onkel. So waren sie nicht erzogen wurden. Das
war unmöglich!
Zugleich
lief er zu dem Telefon im Haus und versuchte seinen Onkel zu
erreichen, doch der Anruf ging einfach nicht durch. Hatte Angelo
wirklich? Er konnte das nicht glauben.
Diese
Nacht verbrachte Billy wach. Der Italiener war einfach nicht fähig
ein Auge zu zu bekommen und die Ungewissheit nagte ihn, was mit
seinem Onkel passiert war. Immer wieder versuchte er ihn anzurufen,
doch jeder Anruf blieb ohne Antwort.
Michigansee,
Illinois – 05. Juli 1998 – 08:42 Uhr
Die
Sonne schien durch das Fenster hinein, wie es zuvor in der Nacht der
Mond erst getan hatte und kitzelte Angelo an der Nase. Gähnend
streckte er sich ausgelassen, kratzte den Bauch, bevor er sich dann
auf die Seite drehte und die Augen öffnete. Man er hatte unglaublich
gut geschlafen. Der Abend hatte sich gelohnt und verdammt die Feier
danach war verdammt prickelnd gewesen. Er brauchte auch gar nichts
viel tun, bevor die anderen sofort akzeptierten, dass er nun der Chef
war. Herrlich!
Seine
grünen Augen, die etwas an eine grüne Mamba erinnerten, blickten
auf den Jungen, der neben im im Bett lag und seine Mundwinkel hoben
sich leicht zu einem Grinsen an. Es hatte drei Jahre gedauert, bis er
den ersten Schalter zu seinem Plan umlegen konnte! Okay, er wollte
nicht so bescheiden sein! Natürlich hatte er schon viele kleine
Schalter zuvor umgelegt um den Weg für den richtigen Großen zu
Ebenen und jetzt war es soweit. Er war umgelegt und das Geschäft war
Seins. Er war nun der neue Boss des Rotlichtviertels und verdammt er
genoss es tierisch!
Langsam
streckte er seine Hand nach Kieran aus, der noch schlief und strich
ihn leicht über die Wange. Er hatte keine Ahnung welchen Platz er in
diesem Plan einnahm und er war so vertrauensselig und naiv. Ein Kind
eben.
Der
Schwarzhaarige spürte eine Berührung und begann sich zu regen. Erst
war es nur ein leichtes Zucken, bevor er sich dann richtig bewegte
und schließlich die Augen aufschlug. Zugleich sah er die grünen
Augen, die ihn, wie gewohnt, ins Visier genommen hatten, doch es
schüchterte ihn nicht ein. „Morgen...“, flüsterte er leise und
lächelte den Italiener an.
„Morgen,
Kleiner!“ Angelo hob die Hand und wuschelte Kieran durch die Haare
worauf hin der Kleinere leise kicherte. Er mochte diese Berührung
wirklich und dem war sich der Brünette mehr als bewusst.
“Machen
wir heut’ was zusammen?”, flüsterte er dem Älteren zu und
musterte ihn aufmerksam. Es interessierte ihn wirklich. Er wollte
unbedingt etwas mit ihm machen! Nur mit ihm! Ohne Villano. Nur er und
Angelo. Das machen sie viel zu selten!
Angelo
schien für einen Moment zu überlegen, bevor er den Kleinen mit
irischer Abstammung anlächelte und ihn wieder durch die Haare
wuschelte. “Und wie wir das machen! Wir lassen Billy einfach hier
und verziehen uns am besten gleich.. los hob, zieh dich an!”
Zugleich
sprang Kieran aus den Bett und rannte zu seiner Tasche in der er die
Sachen für das Wochenende gelagert hatte. Fix schwang er sich in die
Sachen und richtete so gut er konnte die verwuschelten Haare.
Der
Milano beobachtete den Jüngeren vom Bett raus und schmunzelte. Er
fand das wirklich amüsant. Wie er sich so ins Zeug legte um ihn zu
gefallen. Ach das gefiel ihn wirklich. Angelo wollte sich selbst
loben dafür, dass er den Jungen so gut erzogen hatte. Ach das gefiel
ihn.
Chicago,
Illinois – 05. Juli 1998 – 11:31 Uhr
“Willst
du ‘n Eis?”, fragte Angelo, der am Steuer von Alfredos Auto saß
und rüber zu Kieran sah. Die Beiden fuhren selten nach Chicago rein,
zwar sagte Angelo immer zu ihm, dass sie es machen würden, aber
letztlich fuhren sie doch nicht. Umso toller war es für den Jungen
nun, dass sie nun hier waren. Diese riesen Stadt faszinierte ihn
immer wieder. Er drehte sich freudig zu Angelo und nickte
schließlich. "Ja, unbedingt!" Kieran war einfach nur
glücklich über die Situation.
Sie
hielten in einem Parkhaus und Kieran folgte dem Italiener, der genau
zu wissen schien wo er eigentlich hinwollte. Er schloss schnell zu
ihn auf und griff nach seiner Hand, wobei Angelo innehielt und Kieran
dadurch beinah auf die Nase fiel. “Wa..was denn?”, fragte er
irritiert nach, als er sein Gleichgewicht wieder gefunden hatte.
“Bist
du nicht zu alt dafür?”, fragte er distanziert nach, was dafür
sorgte, dass Kieran die Hand wieder weg zog.
“Entschuldige...” Mit hängendem Kopf lief er neben Angelo schließlich her. Er hatte das für eine gute Idee gehalten, aber das war es wohl nicht gewesen. So entging ihm aber auch das selbstgefällige Grinsen, dass im Moment Angelos Lippen zierte.
“Entschuldige...” Mit hängendem Kopf lief er neben Angelo schließlich her. Er hatte das für eine gute Idee gehalten, aber das war es wohl nicht gewesen. So entging ihm aber auch das selbstgefällige Grinsen, dass im Moment Angelos Lippen zierte.
Sie
liefen zu einem Eiscafé und der Ältere zog einen Stuhl zurück
damit Kieran sich setzen konnte. „Die haben hier das beste
Erdbeereis in ganz Chicago!“ Seine Stimme raunte in Kierans Ohr und
der Schwarzhaarige bekam eine Gänsehaut. Manchmal verstand er Angelo
nicht. Er war widersprüchlich in seinem Verhalten! Aber es freute
den Iren auch, dass er an so was dachte! „Das freut mich!“ Er
strahlte ihn glücklich an und lehnte sich zurück. Es würde total
schön werden hier!
Chicago,
Illinois – 05. Juli 1998 – 12:57 Uhr
Kieran
hatte ein riesen Eis gegessen und sich fabelhaft mit Angelo
unterhalten. Sie hatten gescherzt, gealbert und etwas über Villano
hergezogen. Besonders das schien Angelo sehr viel Spaß gemacht
haben! Er hatte kein Blatt vor den Mund genommen und wenn Kieran
ehrlich war fühlte er sich nun schon etwas unbehaglich, wenn er so
überlegte, was er so von Villano gehört hatte. Er würde jetzt
etwas vorsichtiger an ihn heran gehen.
“Ich bin gleich wieder da!”, sprach Angelo und stand auf. Kieran nickte nur und beobachtete, wie er in den laden ging. Wahrscheinlich musste er mal, wer wusste das schon? Der Schwarzhaarige lehnte sich zurück und rieb sich den Bauch. Er fand Erdbeeren toll. Nicht nur, dass er sie immer bekam, wenn er etwas richtig gemacht hatte, auch vom Geschmack her waren sie einfach total toll! Und Angelo hatte nicht gelogen, als er gesagt hatte, dass das hier das beste Eis in ganz Chicago war!!
“Ich bin gleich wieder da!”, sprach Angelo und stand auf. Kieran nickte nur und beobachtete, wie er in den laden ging. Wahrscheinlich musste er mal, wer wusste das schon? Der Schwarzhaarige lehnte sich zurück und rieb sich den Bauch. Er fand Erdbeeren toll. Nicht nur, dass er sie immer bekam, wenn er etwas richtig gemacht hatte, auch vom Geschmack her waren sie einfach total toll! Und Angelo hatte nicht gelogen, als er gesagt hatte, dass das hier das beste Eis in ganz Chicago war!!
Er
ließ seinen Blick umher schweifen und musterte die anderen Leute. Er
kam höchstens wenn er mit zum Einkaufen ging unter Leute oder wenn
Angelo etwas mit ihm unternahm, denn der Brünette mochte es nicht,
wenn er großartig das Haus verließ, deswegen hatte er wohl auch
einen Privatlehrer. Kieran verzog das Gesicht, wenn er an diesen Kerl
dachte. Er mochte ihn wirklich nicht. Er hielt sich für den
Klügsten. Ein Idiot!
Schnell
schüttelte der Ire Schwarzhaarige den Kopf und sah sich weiter um.
Sein Blick blieb am Nachbartisch kleben. Dort saß ein Junge,
ungefähr so alt wie er, mit rotem Haar und zwei älteren Leuten. Er
sah sehr glücklich aus mit ihnen und irgendwie machte Kieran das
ziemlich traurig.Er hatte keine Familie, zumindest keine an die er
sich erinnerte. Er erinnerte sich nur noch an Angelo und Villano. Ob
er die Beiden als seine Familie bezeichnen konnte? Irgendwie ja
schon, oder?
Angelo
stand im Inneren des Ladens und hatte seinen Blick auf den
Schwarzhaarigen geworden, der sich neugierig umsah. Gelegentlich war
dessen Anwesenheit gar nicht so störend. Bisher hatte er sogar
wirklich so was wie Spaß gehabt. Aber das tat jetzt nichts zu Sache!
Er hatte einen Plan und den führte er durch. “In 10 Minuten geht’s
los!”, raunte er dumpf ins Telefon, als man auf der anderen Seite
abnahm und legte zugleich wieder auf. Grinsend sah er auf das Gerät,
bevor er sich doch noch auf die Toiletten begab.
“Kobold?”
Kieran
wirbelte herum und starrte Angelo an, der ihn eben angesprochen
hatte. “Du sollst mich doch nicht immer Kobold nennen.. so klein
bin ich nun auch nicht...”, nuschelte er und ihn waren seine
Gedanken gerade peinlich.
“Mal sehen!”; sprach er grinsend, schließlich und zog den Jungen leicht auf die Beine. Anschließend drückte er ihn den Autoschlüssel in die Hand. “Geh’ schon mal vor zum Auto. Du erinnerst dich doch an den Weg, oder? Ich muss noch was erledigen. Und dreh’ an keinen Knöpfen!”
“Mal sehen!”; sprach er grinsend, schließlich und zog den Jungen leicht auf die Beine. Anschließend drückte er ihn den Autoschlüssel in die Hand. “Geh’ schon mal vor zum Auto. Du erinnerst dich doch an den Weg, oder? Ich muss noch was erledigen. Und dreh’ an keinen Knöpfen!”
“Okay!”
Kieran drückte Angelo und wank ihn, bevor er sich auf den Weg zum
Auto machte. Er war voll glücklich drüber, dass der Italiener ihn
so viel Vertrauen schenkte, dass er ihn den Schlüssel zum Auto gab!
Das war total toll!
So
machte sich der Ire auf den Weg zur Tiefgarage. Sorgfältig setzte er
einen Fuß vor den Anderen und hielt den Schlüssel fest in der Hand.
“Rennfahrer Kieran McCutcheon...” Den Namen hatte er mittlerweile
voll und ganz verinnerlicht. “..heute am Start! Brrrrruum!” Er
hielt die Hände wie ein Lenkrad und machte damit leichte
Drehbewegungen. “Wie immer nimmt er die Kurve mit viel Ele-Dings!”
Er machte weiter Motorengeräusche und näherte sich dem Auto. Es war
nicht mehr weit, als er plötzlich Stimmen hörte. Schlagartig blieb
er stehen, war ruhig und lauschte. Er versuchte zugleich schneller
zum Auto zukommen, als sich vor ihn drei Gestalten aufbauten.
“Na
wen haben wir denn da?”, sprach einer der beiden verächtlich
lachend und musterte den Jungen, der versuchte Rückwärts zu gehen.
“Du
wirst doch nicht etwas abhauen, wollen?” Ein vierter Kerl war
hinter Kieran erschienen und hatte die Arme um ihn geschlungen.
Erschrocken
fing der Junge anzuschreien. So hatte Villano es ihm beigebracht!
Sollte er mal angegriffen werden, dann sollte er schreien, damit
Leute auf ihn aufmerksam wurden! Was Villano ihn aber nicht gesagt
hatte war, dass man auf die Idee kommen würde ihn dem Mund
zuzuhalten.
Der
Kerl hinter Kieran grinste hörbar und drückte das Kind an sich
heran. “Na, na... wer wird denn gleich so ein Theater machen...”
Einer
der ersten Drei kam auf den Jungen zu und zum Schluss fühlte Kieran
eigentlich nur noch Hände. Der Junge wurde verdammt nochmal panisch
und biss dem Kerl, der ihn den Mund zu hielt, fest in die Hund.
“Du
scheiß Balg!”, fuhr er ihn sofort an und schlug den Jungen ins
Gesicht, der schlagartig Sterne sah.
“BIST
DU BESCHEURT?”, fuhr ihn einer der übrigen Männer an. “Der Boss
bringt uns alle um!”, sprach er zugleich und erstarrte im nächste
Moment, als er Angelo sah, der hinter ihnen aufgetaucht war.
Der
Milano wirkte verdammt wütend. Er ging ohne wirklich darüber
nachzudenken auf den Kerl los, der Kieran mittlerweile losgelassen
hatte und schlug auf ihn ein. “Du Made...”, knurrte er und rammte
immer wieder sein Faust in den Kerl, der letztlich keuchend am Boden
lag. Noch immer knurrend griff er nach seinen Autoschlüssel, der am
Boden lag und ging vor Kieran in die Hocke - die anderen Männer
hatten sich schon längst verzogen. “Alles noch dran?”, fragte er
besorgt nach und strich den Jungen ganz sanft über die geschlagene
Stelle.
Kieran
schluchzte sofort auf und schlang seine Arme um Angelo. Er hatte so
unglaublich Angst gehabt! “Lass mich nicht wieder allein...”,
flüsterte er zugleich und drückte sich mehr an den Italiener heran.
Fest
schloss Angelo ihn in seine Arme und sagte mit besorgter Stimme: “Ich
lasse dich nie wieder allein... ich werde dich immer beschützen, das
kann keiner so gut wie ich!”
Joliet,
Illinois – 05. Juli 1998 – 14:09 Uhr
Angelo
hatte Kieran auf den Arm,als er die Tür zu ihrer Wohnung öffnete.
Der Junge hatte sich fest an ihn gekrallt und wollte nicht wieder
loslassen.Er war einfach nur total geschockt von dem Erlebnis in der
Tiefgarage. Deswegen zitterte er auch ziemlich.
Villano,
der kurz vor ihnen nach Hause gekommen war zog eine Augenbraue hoch,
als Angelo mit dem Jungen reinkam.”Was ist denn hier los?”,
fragte er, doch Angelo wank nur ab und brauchte Kieran ins
Schlafzimmer, wo er mit ihm zusammen schlief.
Er
legte ihn auf das Bett und deckte den Jungen zu. Es dauerte
mindestens eine halbe Stunde, als der Ältere der Zwillinge wieder
das Zimmer verließ. Mit gesenkten Blick ging er auf seinen Bruder zu
und als Villano ihn ansprach umarmte er ihn einfach. Mit leiser und
zitternder Stimme sprach er schließlich: “Ich hab nicht richtig
aufgepasst.... ich wollte noch ein paar Erdbeeren kaufen, weil er die
doch so gern isst und hab ihn vorgeschickt zum Auto...” Angelo
schnappte nach Luft und drückte seinen Bruder fester, der ihn
einfach nur irritiert ansah.
Es
brauchte einen Moment, bevor Angelo weitersprach. “Und... als ich
dann in der Tiefgarage war, waren da diese Kerle.. die haben ihn
angegriffen... Er hat sogar ein blaues Auge... Ihn hätte sonst noch
was passieren können, ich habe nicht richtig aufgepasst!” Angelo
versagte die Stimme zum Schluss und er drückte seinen Bruder einfach
nur noch mehr.
Villano
wusste nicht was er sagen sollte. Er hatte nicht gewusst, dass sein
Bruder sich solche Sorgen um den Jungen machte. Eigentlich war er
immer der Meinung gewesen, dass Angelo Kieran schon irgendwo mochte,
aber ihn hauptsächlich als eine Art sprechendes Haustier ansah. Gut,
das war nicht die beste Formulierung, aber so lag es ihm eben im
Gefühl.
So
drückte er einfach seinen Zwilling auch und begann ihn gut
zuzureden. “Du hast ihn doch geholfen.. das blaue Auge geht
wieder weg.. lass ihn einfach nicht wieder allein.. dann ist alles
okay.. mach dir keine Vorwürfe, Lino...” Villano drückte seinen
Bruder und das war der innigste Moment, den er mit ihn seit Jahren
hatte. Er hatte gar nicht mehr gedacht, dass so etwas noch vorkam.
Aber Lino war eben doch sein Bruder und gar nicht so ein schlechter
Kerl, wie er immer Tat!
Der
Bruder-Moment wurde von einem Klingeln an der Tür gestört. Angelo
löste sich von Villano und als er sich ab wand, wischte er sich über
die Augen. Er bewegte sich zur Gegensprechanlage und sprach ein
heißeres: “Ja?”
“Boss?
ich bin's Alfredo. Ich brauch mal deine Hilfe!”
Angelo
seufzte laut auf und wand sich zu seinem Bruder. “Passt du auf den
Kobold auf? Ich beeile mich?”
“Geh
nur... ich passe auf!” Villano lächelte Angelo einfach nur
herzlich an und dieser nickte und verließ die Wohnung.
Villano
hatte echt nicht für Möglich gehalten, dass in seinem Bruder so
viel Gefühl steckte! Aber nun ging er erst mal zu Kieran, nicht dass
er mehr hatte als ein blaues Auge.
Noch
immer mit betrübten Blick lief Angelo auf das Auto zu und ließ sich
von Alfredo die Tür aufmachen. Er stieg ein und sah auf die vier
Männer, die ebenfalls darin saßen. Sein betrübter Blick wand sich
zu einem Grinsen. “10000 war ausgemacht... ihr habt ihn beschädigt,
dass heißt ihr könnt euch mit 5000 zufrieden schätzen!” Er zog
seinen Geldbeutel und begann Scheine herauszuholen und den Jungs in
die Hand zu drücken. “Damit sind die Geschäfte abgeschlossen!
Raus!” Er sah zu, wie die anderen schnell aus dem Auto flüchtete
und dann auf Alfredo, der sich langsam zu ihn umdrehte. “Alles
klar, Boss?”, fragte er nach.
Angelo
grinste ihn zufrieden an. “Oh ja! Weißt du, ich liebe es, wenn
Pläne funktionieren!!”
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