Eindrücke
Der
Blonde strich ihn über den Rücken und drückte ihn gegen sich. “Ich
weiß nicht, warum das alles passiert ist…Es tut mir so Leid für
dich!” Er schluckte leicht und umarmte den anderen fest. “Aber..ich
passe auf dich auf… okay? Ich helfe dir, wo ich kann… Das
verspreche ich dir!”
Lan nickte nur und drückte sich mehr an ihn heran. Seine Großmutter hatte ihn mal gesagt, dass wenn sich eine Tür schliss eine andere sich öffnete. Jetzt verstand er gerade, was sie damit gemeint hatte. Doch wenn es nach Lan gehen würde, dann wäre ihn lieber, wenn beide Türen offen wären!Warum musste man eigentlich Türen schließen um andere zu öffnen? Er fand das dumm! Konnte es denn nicht einfach überall nur noch Vorhänge geben? Oder offene Durchgänge? Dann brauchte niemand mehr die Türen schließen!
Lan nickte nur und drückte sich mehr an ihn heran. Seine Großmutter hatte ihn mal gesagt, dass wenn sich eine Tür schliss eine andere sich öffnete. Jetzt verstand er gerade, was sie damit gemeint hatte. Doch wenn es nach Lan gehen würde, dann wäre ihn lieber, wenn beide Türen offen wären!Warum musste man eigentlich Türen schließen um andere zu öffnen? Er fand das dumm! Konnte es denn nicht einfach überall nur noch Vorhänge geben? Oder offene Durchgänge? Dann brauchte niemand mehr die Türen schließen!
Der
Rotschopf drückte sich mehr an Miquel heran und schloss die Augen.
„Miquel, mir tut der Hintern weh...“
Miquel
fühlte sich zugleich total Schuldbewusst und drückte Lan fester an
sich. „Ich wiederhole es gern noch einmal... ich war sanft... und
du hast es gewollt!“ Er nickte zugleich eifrig und Lan musste doch
lächeln, auch wenn ihn nicht danach war. Miquel war süß! So
unglaublich süß! „Lass es uns nochmal tun...okay?“
Miquel
musterte ihn unsicher und nickte dann. „Oh.. ja.. ich bin dabei!
Ich meine.. wenn du es willst und aua... Hast du mich gerade voll in
den Bauch geboxt?“
„Ja,
damit du die Klappe hältst und endlich anfängst!“
Der
Spanier lächelte ihn zu und küsste Lan wieder. Er drückte ihn auf
seine Matratze und war gleich daran ihn zu befummeln. Miquel fühlte
sich wie in einen Traum! In einen tiefen Traum.
„LAN!“,
lautstark riss Isabella das Zimmer ihres Bruders auf. Sie hatte von
Miquel eine SMS bekommen in der das Wichtigste stand – er hatte sie
noch vor dem Wodka verfasst – und deswegen hatte sie ihre Familie
schon früh zur losfahrt bewegen können. Dafür traute sie jetzt
ihren Augen nicht. Lag da gerade ihr Bruder nackt auf ihren ebenso
nackten besten Freund und war eben noch dabei gewesen ihn halb zu
vernaschen? „Ohh ihr Süßen!! MADRE!!! PADRE!! HERMANO!! MIQUEL
UND LAN HABEN ENDLICH SEX!“, rief sie aufgeregt und rannte ins
Zimmer und warf sich zu den Beiden ins Bett, wo sie erst einmal Lan
drückte. „Endlich, endlich, endlich! Zwar scheiß Umstände...
aber endlich!“ Sie war so happy darüber, dass sie nicht aufhören
konnte Lan zu drücken! Das war einfach zu schön!
Dabei
entging ihr aber Miquels unglaublich entsetztes Gesicht, der sich
immer tiefer in die Decke zurück zog und hoffte, dass sie einfach
nur ging!
Doch
Isabella sah das gar nicht so! Sie knuddelte Lan weiter, den die
Sache von Sekunde zu Sekunde peinlicher wurde und als ob dies noch
nicht genug wäre, da tauchte Miquels gesamte restliche Familie auf
und sah auf die Beiden. Es war außer Frage, dass Miquel mittlerweile
unter dem Bett lag und 'Ich werde nie wieder in meinen Leben Sex
haben!' vor sich her murmelte!
Juanita
lachte irgendwann auf, ging zum Bett, zog Bella raus. „Komm... lass
die Beiden alleine! Miquel scheint sich gut um ihn zu kümmern!“
Sie schob alle raus, schloss die Tür, öffnete sie gleich danach
wieder und steckte den Kopf rein. „Und ich hoffe für euch, dass
ihr Kondome verwendet!“ Mit diesen Worten schloss sie die Tür und
man konnte die Familie draußen reden hören!
Lan
saß da und schluckte. Er sah such um, suchte Miquel, weswegen er zum
Rande des Bettes rutschte. Langsam beugte er sich darüber, doch er
sah den Blonden nicht. Lan rutschte also weiter an den Rand heran,
bis er irgendwann unter das Bett schauen konnte. Er sah auf den
Blonden, der sich unter dem Bett zusammen gekauert hatte und lauschte
dem, was er flüsterte. Er fand es amüsant und zugleich mega
niedlich! Lan streckte seine Hand nach Miquel an und wollte
quietschen, als er sein Gesicht sah. Er schaute ihn an, wie ein
kleines Tigerbaby,, dass viel zu große Pfoten für seinen Körper
hatte und deswegen total hilflos wirkte. Er wollte ihn küssen!
„Hey... Miquel... Baby...“ Er rollte sich vom Bett und krabbelte
zu dem Blonden, der darunter lag und küsste ihn. „Du bist süß!“
Er lächelte ihn an und war im nächsten Moment verdattert. „Hast
du mir gerade eine Kopfnuss geben?“, fragte er perplex nach.
„Nenn' mich nicht Baby... ich bin kein Baby!“ Miquel begann zu schmollen und Lan lächelte ihn an. „Geht klar... ich überlege mir was anderes!“ Er kuschelte sich an den anderen heran und schloss seine Augen. „Ich muss dir eins sagen... ich war so ein Idiot... ich hätte viel früher merken sollen, was ich für dich empfinde...“
„Nenn' mich nicht Baby... ich bin kein Baby!“ Miquel begann zu schmollen und Lan lächelte ihn an. „Geht klar... ich überlege mir was anderes!“ Er kuschelte sich an den anderen heran und schloss seine Augen. „Ich muss dir eins sagen... ich war so ein Idiot... ich hätte viel früher merken sollen, was ich für dich empfinde...“
„Ja..
am Besten bevor du mir das Herz raus gerissen , es durch den
Fleischwolf gedreht und an die Schweine verfüttert hast!“
„Du
bist so gemein!“
„Ich
bin bald Schauspieler... ich übertreibe!“
Lan
musste lachen, beugte sich sich zu Miquel und küsste ihn wieder.
„Danke... du bist mir eine große Hilfe!“
Miquel
beugte sich zu Lan und gab ihn einen Kuss. „Du wolltest doch mit
Isabella reden...“
„Ach...
die rennt nicht weg!“ Er kuschelte sich an den anderen heran und
schloss die Augen. Jetzt lagen die Beiden unter dem Bett, kuschelten.
Miquels Familie unterhielt sich draußen lautstark über sie und
Miquel fühlte sich nicht in der Lage jemals wieder in seinem Leben
Verkehr zu haben. Es war ein toller Auftakt für den Beginn einer
Beziehung, musste man den beiden schon lassen!
Bis
zum Abend blieben die Beiden in Miquels Zimmer. Aber hauptsächlich
redeten sie, was aber immer wieder mit herber Fummelei und Küssen
unterbrochen wurde. Die Beiden hatten sich darauf geeinigt, dass das
nächste Mal weder im Suff noch in der Nähe von Miquels Schwester
stattfinden würde, da aber Isabella ihr Zimmer direkt neben Miquel
hatte, war das alles etwas komplizierter! Aber man merkte eindeutig,
dass Isabella Miquel sehr geschockt war!
„Ich
will nicht raus...“
Lan
seufzte und ließ sich wieder zurück aufs Bett sinken. Das war nun
schon das dritte Mal, dass sie beschlossen hatten loszugehen und
Miquel letztlich wieder quengelte. „Miquel.. ernsthaft.. du
benimmst dich wie ein Kleinkind!“
„Aber
die werden uns ansehen und Fragen stellen und Isabella wird es auch
tun!“
„Ja,
Miquel... ich weiß... jetzt komm!“ Er zog den anderen auf die
Beine und nahm seine Hand. „Na komm!!“ Er lächelte ihn sanft an
und Miquel ließ sich von ihn führen. Ihn war die ganze Sache echt
nicht geheuer!
Die
Beiden gingen in die Küche und zugleich gingen die Köpfe von
Miquels Familie hoch. Juanita lächelte die Beiden sanft an, Manuel
nickte nur stumm, während Enrique irgendwas zwischen begeistert und
schuldbewusst war und Isabella, die grinste einfach nur unglaublich
breit. „Na Lan, sitzt nicht mehr im Sattel?“
„Bella...
Halt die Klappe!“, zischte Miquel und setzte sich an den Tisch,
ließ Lan neben sich Platz nehmen.
Dieser
war unsicher, was er sagen sollte, als Juanita seine Hand nahm und
sanft sagte: „Es tut uns allen wirklich Leid, was passiert ist..
und.. wir und vor allem Miquel, sind für dich da!“
Der
Rotschopf war sofort den Tränen nahe. Miquel hatte ihn beinah
vergessen lassen, was eigentlich vorgefallen war und jetzt kam alles
wieder hoch. Er nickte nur schluckend und sah sich hilfesuchend in
der Familie um, als sein Blick auf Miquel fiel. Er hatte stumm seine
Hand genommen, ihr einen Kuss darauf gegeben und drückte sie nun
fest. Lan fragte sich sofort, warum er diesem Kerl nicht schon vorher
sich zugewandt hatte. Miquel Marquez wusste, was zu tun war und Lan
war so froh ihn endlich zu haben!
Plötzlich
zuckte Lan zusammen. Sein Handy fing an zu klingeln. Unsicher griff
er nach dem Telefon und nahm ab. „Ja?“
Man
verstand nicht was die andere Seite sagte, man hörte nur, dass sie
es laut tat! Ein lautes, unverständliches Rauschen dröhnte aus den
Hörer und man sah Lan an, dass es ihn traurig machte, was er hörte.
Es war ein Reflex, aber Miquel griff nach dem Handy und hörte eine Frauenstimme ihn anschreien. „Ich weiß ja nicht, wer sie sind.. aber ich bin Miquel.... Wer? Miquel Marquez... ja ich hab mit der kleinen Spanierin zu tun... das ist meine Schwester... jedenfalls... sie bringen Lan zum weinen.. und wer sie sind.. ich lass das sicherlich nicht... okay okay.. ich sag's ihn..“ Er hörte nur noch tuten und sah irritiert auf Lan. „Was war das denn für eine hysterischer Schnalle?“
Es war ein Reflex, aber Miquel griff nach dem Handy und hörte eine Frauenstimme ihn anschreien. „Ich weiß ja nicht, wer sie sind.. aber ich bin Miquel.... Wer? Miquel Marquez... ja ich hab mit der kleinen Spanierin zu tun... das ist meine Schwester... jedenfalls... sie bringen Lan zum weinen.. und wer sie sind.. ich lass das sicherlich nicht... okay okay.. ich sag's ihn..“ Er hörte nur noch tuten und sah irritiert auf Lan. „Was war das denn für eine hysterischer Schnalle?“
Lan
starrte ihn einfach nur an. „Meine... Mutter...“
„Ups...“ Miquel war gerade voll ins Fettnäpfchen gehüpft, oder? Verdammt! „Jedenfalls sollst du Heim kommen...“
„Oh.. okay...!“ Er schluckte und schob seinen Stuhl zurück. „Danke für's Essen!“
„Ups...“ Miquel war gerade voll ins Fettnäpfchen gehüpft, oder? Verdammt! „Jedenfalls sollst du Heim kommen...“
„Oh.. okay...!“ Er schluckte und schob seinen Stuhl zurück. „Danke für's Essen!“
Miquel
stand auch zugleich auf und räusperte sich. „Ich fahr dich!“
„Das
ist keine gute Idee!“
„Doch,
ich fahr dich!“
„Das
ist wirklich keine gute Idee!“
Nach
einer Weile standen sie mit Miquels Auto vor Lans Elternhaus. Miquel
war ja schon mal aufgefallen, als er zufällig hier vorbei gejoggt
war – okay, es war weniger zufällig als behauptet – dass dieses
Haus einfach nur der Hammer war und verdammt groß! Er wollte nicht
wissen wie es dort von drinnen aussah.
„Ich
halte das immer noch für eine gute Idee!“, wiederholte Lan und
starrte das Haus an. „Du rollst am besten los und ich springe aus
dem fahrenden Wagen und dann drückst du auf die Tube und siehst zu,
dass du hier weg kommst!“ Lan war der vollen Überzeugung, dass
dieser Plan eins A war! Er schnallte sich ab. „Okay, ich bin auf
Position! Roll los!“
Miquel
sah den anderen an, wie als wäre er irgendwie bescheuert und zog den
Schlüssel aus dem Zündschloss. „Schwachsinn! Ich bring dich noch
bis zur Tür!“
„Du
hast so etwas von scheiß Ideen, hat dir das mal jemand gesagt?“
Miquel
grinste ihn einfach nur an und stieg aus dem Wagen. Er ging um ihn
herum, öffnete Lan die Tür. „Na komm, Schätzchen...!“
Unsicher griff Lan nach Miquels Hand und stieg aus dem Wagen aus. „Das ist keine gute Idee..“, flüsterte er immer wieder, bis sie endlich an der Tür waren. Er tastete sich ab und kam sich noch gleich viel dümmer vor. Er hatte keinen Schlüssel dabei, was hieß, dass er klingeln musste, das wiederum hieß, dass er Miquel zum Fraß vorwarf und da er seine Mutter angeblafft hatte... Oh er fand, dass das alles überhaupt keine gute Idee war!
Unsicher griff Lan nach Miquels Hand und stieg aus dem Wagen aus. „Das ist keine gute Idee..“, flüsterte er immer wieder, bis sie endlich an der Tür waren. Er tastete sich ab und kam sich noch gleich viel dümmer vor. Er hatte keinen Schlüssel dabei, was hieß, dass er klingeln musste, das wiederum hieß, dass er Miquel zum Fraß vorwarf und da er seine Mutter angeblafft hatte... Oh er fand, dass das alles überhaupt keine gute Idee war!
„Willst
du nicht lieber losfahren?“
„Nein!“
„Nein!“
„Mist...“
Lan nahm Miquels Hand, umschloss sie und drückte sie so kräftig,wie
er nur konnte, ehe er seinen Finger auf die Klingel legte. Kurz
darauf hörte man rumoren und die Tür wurde geöffnet. Ein Kerl in
einem Anzug stand in der Tür, seine Haare hatten die Farbe einer
Haselnuss und genauso zarte dunkle Streifen, während seine Augen
eher grün waren. Nicht wie Gras, sondern eher ein algiges Meerwasser
grün! Prinzipiell fiel er direkt in Miquels eigentliches
Beuteschema, was wohl der Grund war, warum er kurz schluckte und
straffte seine Schultern. Er war sich echt nicht sicher, wie er
reagieren sollte, doch dann fiel sein Blick wieder auf Lan und was
wollte er mit dem? Lan war doch einfach fabelhaft!
„Deine
Mutter tobt!“
„Ja..
hab ich gehört... Liegt sicherlich an ihn... John, das ist Miquel...
Miquel, das ist John, der Verlobte meiner Schwester...“ Er drückte
Miquels Hand noch fester und zog ihn dann einfach mit rein. „Wir
sind dann Mal in meinem Zimmer!“ Lan zog Miquel weiter und meinte
dann: „Lauf... lauf einfach!“ Er fing an die Treppen beinah nach
oben zu rennen, als man plötzlich eine Frau hörte: „LAN IAN
SMITH!!“
„Shit..“
Lan bremste ab und Miquel rannte beinah in ihn herein. Er war
verwirrt, als der andere umdrehte und dann wieder nach unten lief. Er
folgte ihn zögernd und hatte eh keine andere Wahl, denn Lan machte
keinerlei anstalt seine Hand loszulassen.
Miquel
folgte Lan zu dem Raum, aus dem die Stimme gekommen war und so wie es
aussah, war das wohl das Wohnzimmer. Es war riesig! Dieser Raum war
ungefähr ihre ganze Wohnung, das machte ihn irgendwie nervös. Erst
als Zweites musterte er die Leute im Raum. Eine Frau, mittleren
Alters mit rötlichen Haar und wütenden Blick! Eindeutig die
hysterische Schnalle vom Telefon, also Lans Mutter. Ein recht
attraktiver Mann, auf der Couch, der Lan von den Zügen her sehr
ähnelte, wohl sein Vater! Das das Schnuckelchen von der Tür und
irgendeine Trulla, eindeutig seine Schwester! Und irgendwie passten
sie alle nicht zu Lan! Seine Schwester wirkte wie eine von diesen
Möchtergernbarbies, nur dass sie nicht Blond war! Ihr Verlobter sah
zwar echt hinreisend aus, machte aber den Eindruck eines
Speichelleckers! Seine Mutter sah aus als müsste sie mal wieder
richtig, naja und sein Vater, den konnte er irgendwie nicht
einschätzen! Und er hatte immer gedacht, dass seine Familie komisch
war.
„Was schleppst du diesen Kerl hier an?“
„Das ist kein Kerl... das ist Miquel... mein Freund!“
„DEIN
WAS? Vergiss das sofort wieder! Du wirst sicherlich nicht so ein Kerl
wie dein Onkel!“
„LASS DRAKE AUS DEM SPIEL!!“, jetzt war es Lan der Schrie.
„LASS DRAKE AUS DEM SPIEL!!“, jetzt war es Lan der Schrie.
„ICH
REDE ÜBER WEN ICH WILL!“
Miquel
sah unsicher hin und her. „Jetzt machen sie doch mal 'n ruhigen
Mrs. Smith!“
„Du
bist dieser Flegel vom Telefon, ja? Gut... dann höre mir mal zu! Du
wirst meinen Sohn nicht wieder sehen! Er wird nicht mehr zu deiner
komischen Fami-“
„MEINER
WAS?“ Miquel machte gleich einen Satz auf die Frau zu. „Hören
Sie mir mal zu! Nur weil sie irgendein Problem haben, was mich echt
'n scheiß interessiert, haben Sie kein Recht, meine Familie da rein
zu ziehen! Wir waren wenigstens für Lan da! Und wo waren Sie, hn?“
Er funkelte Lans Mutter an und hinterließ einen fabelhaften
Eindruck! Lan wusste doch, dass das keine gute Idee war!
„Du
warst der Junge, der im Krankenhaus uns zur Seite geschubst hat, und
dann zu Lan ist, oder?“; mischte sich nun der Mann auf de Couch
ein, der offensichtlich Lans Vater war.
Miquel
drehte sich zu ihn und legte die Stirn in kraus. Er versuchte sich zu
erinnern, doch erinnerte sich so überhaupt nicht daran, wen
geschubst zu haben! „Ich war zumindest im Krankenhaus, ja!“
„Gut..
also... Miquel?“ Er stand auf und ging auf die Beiden zu, löste
ihre Hände voneinander. „Wir bitten dich jetzt zu gehen. Wir
müssen mit unseren Sohn reden!“ Er drehte Miquel und schob den
verwirrten Jungen zur Tür. „Aber... ihr Sohn und ich...“
„Ja..,
ja... gute Heimfahrt!“
Miquel
stand perplex vor der Tür und hatte noch seine Hand gehoben.
„Aber... was?“ Wie war das denn eben passiert? Das machte ihn
verwirrt. Er lief irritiert um das Haus rum. Welches Zimmer war nun
eigentlich das von Lan? Er war sich nach wie vor nicht so sicher! Er
hatte nur eine Vermutung.
„Du
wirst diesen Jungen nicht wieder sehen! Hast du mich verstanden?“
„Aber
Mutter, ich..“
„Nein!
UND JETZT AUF DEIN ZIMMER!“
Lan
drehte einfach um und ging nach oben. Er verstand nicht, warum sie
deswegen so ein Theater machten! Seine Großeltern wären nie so
gewesen! Die waren nie so stocksteif! Sie waren tolerant und
liebenswert! Lan kamen die Tränen, als er in sein Zimmer kam und
machte das Licht an, aber am liebsten wäre er wieder rückwärts aus
dem Raum gesprungen. Kletterte da gerade Miquel an der Dachrinne
neben seinen Fenster hoch? Sofort rannte er zum Fenster, machte auf
und griff nach Miquel. Er zog den anderen hastig am Hemd hinein in
den Raum und ohrfeigte ihn zugleich erst einmal. „Du Vollidiot!!
Willst du dich umbringen?“
„Ich
lass mir doch nicht sage, dass ich dich nicht mehr sehen darf...“
„Vollidiot!“ Er umarmte Miquel zugleich und küsste ihn.
„Vollidiot!“ Er umarmte Miquel zugleich und küsste ihn.
„Ich
glaube... das ich dich herbringe.. war keine gute Idee!“ Miquel
grinste Lan an und dieser konnte nicht anders als selbst grinsen.
„Vollidiot!“ Er beugte sich zu Miquel und küsste ihn.
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